Auto Cross
Man schickt mehrere Fahrzeuge gleichzeitig über einen 800 bis 1000 Meter langen
Rundkurs aus Schotter oder einen noch weniger griffigen Untergrund. Die
Distanzen sind mit vier bis sechs Runden kurz. Kaum ist ein Rennen vorbei, wird
das nächste gestartet. Alle Kurven, alle Schikanen, sämtliche Spitzkehren,
Drifts und Ausbremsmanöver sind von jedem Zuschauerplatz aus mitzuverfolgen.
Gefahren wird in zwei Divisionen, wobei besonders die Spezialcross-Fahrzeuge das
Bild des Auto Cross geprägt haben.
Der Austragungsmodus ist denkbar einfach. Die Startaufstellung für die
Wertungsrennen erfolgt nach den Zeiten des Pflichttrainings. Jeder Fahrer
bestreitet zwei Wertungsläufe, Klassensieger ist der Fahrer, der die
vorgesehene Distanz eines Wertungslaufes in der kürzesten Zeit zurückgelegt
hat. Für eine Platzierung müssen mindestens 50% (der Distanz) je Wertungslauf
gefahren werden. Die jeweils zwei Erstplazierten der Klassen sowie die folgenden
vier Zeitschnellsten der jeweiligen Division sind für die Finalläufe
qualifiziert. Und erst hier werden die begehrten Meisterschaftspunkte vergeben.
Attraktiver, spannender Motorsport ist somit jederzeit garantiert. Ebenfalls können
die Fahrer noch Punkte für den Schwabenpokal erhalten.
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